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Wissenswertes

WICHTIGER HINWEIS

Bei halbgeschlossenen Sonnenschutzprodukten (Rollläden, Raffstore, Jalousien, Plissee,...) kann es aufgrund der unterschiedlichen Hitzeentwicklung zwischem dem beschatteten und dem nicht beschattetem Teil der Glasscheibe zu thermischen Glasbrüchen kommen. Dies stellt KEINEN Gewährleistungs- oder Garantieanspruch dar. Nur durch die Verwendung von ESG (Einscheiben-Sicherheits-Glas) können solche Glasbrüche verhindert werden. Wir bitten Sie um besondere Vorsicht.

Unser Tipp - Richtiges Lüften

Richtiges Lüften hilft Energie sparen. 2-3 mal täglich Stoßlüften für 5-10 min. spart nachhaltig Energie, da Bauteile Wärme speichern und nach dem Stoßlüften sofort wieder an den Raum abgeben. Durch dauerhaftes kippen kühlt die Fensterlaibung gerade in den Wintermonaten sehr stark aus. Da sich auf kalten Bauteilen feuchte Raumluft abschlagen kann und kondensiert, ist in diesen Bereichen die Bildung von Schimmel möglich.

Sicherheitsverglasung gemäß OIB-Richtlinie

Vom OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) wurden ab 01.01.2008 neue Regelwerke für Verglasungen zu Ihrer Sicherheit festgelegt, welche wir Ihnen hier kurz vorstellen:

1. Alle Verglasungen ohne absturzsicherne Funktion müssen unter Parabethöhe mit ESG (Einscheiben-Sicherheits-Glas) oder entsprechende VSG-Gläser (Verbund-Sicherheits-Glas) ausgeführt werden. 

2. Wenn Absturzgefahr von Personen besteht, muss VSG verwendet werden

3. Wenn bei Glasbruch Glasstücke mehr als 4m abstürzen können und durch den "Glasabsturz" Personen darunter gefährdet werden können: Glas ohne gefahrbringenden Glasbruch (nur VSG) oder andere baul.Maßnahmen (z.B. Vordach o.ä.)

Diese Regelungen sind vom Gesetzgeber im Bundesland Tirol vorgeschrieben und deshalb zwingend einzuhalten.

HINWEISE für normgerechte Bodenanschlüsse bei Schiebe- und Terrassentüren

Ein schwellenloser Übergang vom Innen- in den Außenbereich ist der Wunsch eines jeden Bauherrn und

Architekten. Aufgrund Schlagregen und großen Niederschlägen werden Planer und Verarbeiter jedoch immer mehr dazu gezwungen, umfangreiche Maßnahmen gegen große Wassermengen zu ergreifen. Deshalb stellt heute ein niedriger Bodenanschluss immer größere Herausforderungen an die Fachleute.

ÖNORM B 7220:

In der ÖNORM B 7220 spricht man davon, An- und Abschlüsse mind. 15 cm über die Oberfläche des über der Abdichtung liegenden Belages oder der Nutzschichten hochzuziehen und regensicher zu verwahren. In schneereichen Regionen ist entsprechend zu erhöhen.

Bei Türanschlüssen dürfen die Mindestanschlusshöhen um bis zu 10 cm unterschritten werden, wenn Gitterroste o.ä. im Schwellenbereich vorgesehen werden, um die Entwässerung in diesem Bereich zu gewährleisten

Hochzugshöhen unter 5 cm Höhe über der Oberkante einer benetzten Oberfläche sind bei behindertengerechter Bauweise zulässig

Sonderfall barrierefreier Türanschluss:

Mindensthochzugshöhe von 0,5 cm über Niveau ist vorzusehen wenn

  • die Hochzugsbahnen mechanisch an den Untergrund (Türstock) geklemmt werden
  • auf der Außenseite einer Türschwelle eine Gitterrostabdeckung mit einer Breite von mind. 20 cm und seitlichem Überstand von jeweils 30 cm eingebaut wird
  • eine auskragende Dachkonstruktion, z.B. auch Glasdach, von ca. 1,5 m vorgesehen wird, sodass bei normalen Witterungsbedingungen kein Wasseranfall, z.B. durch Schlagregen, im Türschwellenbereich vorkommt.